Dass in Roland ein Regisseur steckt, hatten andere schon lange vor ihm erkannt.
Im Alter von 23 Jahren bot man ihm bereits die erste Regiearbeit an – aber das Stück gefiel ihm nicht. Er lehnte mit den Worten „So ’nen Scheiß mach ich nicht!“ ab. Zwölf Jahre später, mit 35, bot ihm sein damaliger Intendant am Altonaer Theater in Hamburg dann an, ‚Clavigo‘ von Goethe zu inszenieren. Roland war sofort elektrisiert und sagte zu! Die Premiere wurde ein voller Erfolg und nur kurze Zeit später wurde er dort Oberspielleiter. Seither sind 34 Jahre vergangen, in denen Roland Heitz weit über 100 Stücke – darunter viele Komödien – inszeniert hat.
Inszenieren heißt interpretieren. Und genau das tut Roland Heitz wenn er Regie führt. Mit viel Leidenschaft erweckt er Texte und Worte zum Leben. Was ihn dabei interessiert? Er will eine Geschichte erzählen, egal ob heiter oder ernst. Eine Geschichte, die für den Zuschauer verständlich, erlebbar und greifbar wird. Sein vorrangiges Anliegen ist es dabei zu unterhalten. Oft sind es Komödien die er inszeniert. Eine Komödie ist für ihn der ideale Weg, um ein ernstes Thema heiter zu servieren, um dem Zuschauer durch Humor eine Erkenntnis zu vermitteln. Das Lachen darf seiner Meinung nach nicht zu kurz kommen. Weder im Theater, noch im Leben!
bis Zürich
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